Mein Abschied aus der Gemeinde

Ich möchte mich in diesem Gemeindebrief auch persönlich von euch verabschieden und dazu einige Worte an euch richten.

Seit 01.09.1999 durfte euch in der Gemeinde dienen. Das habe ich immer gerne getan und es sind über die vielen Jahr sehr persönliche Kontakte entstanden.

Ich kann verstehen, wenn ihr am 28.03.2012 bei der Bekanntgabe durch unseren Ältesten „geschockt“ ward. Es war jedoch die einzige, sachlich mögliche Entscheidung. Wie ihr wisst, hatte ich im letzten Jahr einen erheblichen gesundheitlichen Einschnitt zu verkraften. Dieses war die Folge der Doppelbelastung „Jugend im Bezirk“ und „Gemeindebetreuung“. Ich hatte frühzeitig befürchtet, dass es so eintritt. Leider ist es dann auch so gekommen.

Nun mussten wir überlegen, welche Dinge man einschränken kann. Eine beruflich eingeplante Entlastung wird erst Anfang 2013 wirksam werden, die Familie soll auch nicht zu kurz kommen, denn diese brauche ich zwingend zur Unterstützung meiner Arbeit.

Durch meine berufliche Tätigkeit, habe ich sehr häufig (inzwischen rd. 90 Mal im Jahr) abendliche Termine (oder am späten Nachmittag) wahrzunehmen. Auch bedingt durch die räumliche Entfernung zur Gemeinde, ließen sich in den letzten Monaten die Seelsorgebesuche immer weniger realisieren. Diese gehören nach meinem Verständnis allerdings zur festen Einrichtung einer Seelsorge.

Die Tätigkeit in der bezirklichen Jugend kann ich da erheblich besser steuern und das eine und andere auch mal über Tag regeln. So entstand der Wunsch nach Entlastung in der Gemeindearbeit.

Dieser Schritt ist mir nicht leicht gefallen und hat erhebliche negative menschliche Begleiterscheinungen, welche mich in den letzten Wochen doch erheblich belastet haben und auch noch belasten. Ich denke, das habt ihr bemerkt und manches Mal besonders für mich gebetet. Dafür danke ich euch von Herzen. Bitte haltet daran fest, auch wenn ich nicht mehr in der Gemeinde bin.

Mein Wunsch ist, dass wir alle treu bleiben und dass ihr dem neuen Vorsteher, PR Stöcker, das gleiche Vertrauen wie mir entgegen bringt. Gebt ihm bitte die Chance, sich in diese Aufgabe einzufinden.

Es wird sicher die eine oder andere Kontaktmöglichkeit geben. Darauf freue ich mich schon jetzt.