Bezirksapostelgottesdienst in Nordenham

Aber der Gerechte hält fest an seinem Weg,

und wer reine Hände hat, nimmt an Stärke zu.“ (Hiob 17, 9)

Mit diesem Wort diente Bezirksapostel Krause am Mittwoch, dem 13. Februar in der Gemeinde Nordenham, wozu auch die Gemeinde Brake eingeladen war.

Der Bezirksapostel ging in seinem Dienen auf Hiob ein, aus dessen Begebenheit das Textwort entnommen ist. Hiob war ein gottesfürchtiger Mann, der trotz seines starken Glaubens alles verlor, was er besaß. Er stieß an die Grenzen seiner Kräfte und betete zu Gott, in dem Glauben, dass nur aus seiner Hand Hilfe kommen könne.

Durch Hiobs Vertrauen auf Gott konnte er auf dem Weg der Gerechtigkeit bleiben. Dieser Weg der Gerechtigkeit besteht aus vielen Pfaden, die zusammenlaufen:

Der Weg des Glaubens ist für uns wichtig, denn ohne den Glauben an Gott können wir den Weg der Gerechtigkeit nicht beschreiten, Wir wollen uns daher stets prüfen, ob wir noch auf dem Weg des Glaubens wandeln.

Auch der Weg des Vertrauens gehört dazu, wir wollen unser Gottvertrauen nicht verlieren, sondern insbesondere in schweren Zeiten auf Gottes Hilfe vertrauen.

Außerdem wollen wir in der Liebe bleiben (Weg der Liebe) und auch Gott gegenüber unsere Liebe zu ihm äußern, indem wir uns gottgefällig verhalten.

Ein weiterer Weg, der zum Weg der Gerechtigkeit führt, ist der Weg des Bekennens. „Wer mich bekennt vor den Menschen“, sagte Jesus, „den will ich bekennen vor meinem Vater.“ Bekennen wir also unseren Glauben in unserem Umfeld, dann werden auch wir vor Gott bekannt.

Der Bezirksapostel kam an diesem Abend der Bitte von Priester Holger Kruska nach und versetzte diesen aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand. Er dankte Priester Kruska für seine jahrzehntelange Arbeit in der Gemeinde und bat ihn, den noch aktiven Amtsträgern stets zur Seite zu stehen, wenn diese ihn um Rat fragen.

(Text: A. Brandt, nach D. und P. Kirschberger, Fotos: G. Spandick)