Gemeindefest 2012 in Rüdershausen

Am 14.07.2012 fand auch in diesem Jahr unser Gemeindefest statt. 27 Geschwister, drei „Gäste“ und ein Hund nahmen daran teil. Dieses Jahr umschlossen zwei große Zelte die uns wohlbekannte Holzhütte, sodass jeder einen überdachten Platz finden konnte.

Nachdem alle mitgebrachten Utensilien abgeladen waren, sammelten sich alle Teilnehmer zum Gebet. Im Laufe des Vormittags trafen auch unsere beiden Brüder Meurer ein, welche freundlicherweise Berge an süßen Leckereien mitbrachten. Für diese Gaben sei ihnen hier nochmal ganz besonders gedankt!

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto wurde in gemütlichen und angeregten Gesprächen und durch das einfache Beisammensein die Gemeinschaft gepflegt. Dadurch verging die Zeit bis zum Mittag sehr schnell.

Nachdem wir uns alle mit Bratwürsten und mitgebrachten Salaten und Broten gestärkt hatten, wurden die Tische abgeräumt und zusammengeschoben. Denn nun folgte das nicht mehr wegzudenkende „Würfeln um Gegenstände, die übrig sind“, kurz Julklapp. Auch wenn die Gruppe Männer noch lange um den noch glühenden Grill geschart war, zog sie das laute Lachen dann doch noch ins Zelt, um das rege Treiben zu begutachten.

Nach Zeitablauf um Punkt 14:30 Uhr wurden die erworbenen Gegenstände „gesichert“, denn es waren in manchen Augen äußerst „wertvolle“ Dinge erwürfelt worden

Im Anschluss an diese Aufregung musste der Stress durch den Verzehr der von Bruder Meurer zur Verfügung gestellten süßen Konditoreiwaren erst einmal abgebaut werden.

Die „Jüngeren“ konnten danach auf dem großen Rasen die gesammelten Kalorien durch das Treten des runden Leders ein wenig abbauen.

Das Wetter lies dies zwischenzeitlich auch zu, denn die vom Volksmund uminterpretierten Schlüssel zum Himmelreich wurden von Petrus an diesem Tag demnach wohl häufiger benutzt.

An diesem Tag wurde selbstverständlich auch gesungen, aber kein „Großer Gott wir loben dich“...

Schwester Lampke ließ die Frauen und Männer in einem Singgefecht gegeneinander antreten. Das Lied über das Loch im Eimer, welches „eine Liesel“ nicht vermochte zu stopfen, erheiterte die Gemüter.

Auch bei so viel Freude wurde der Kranken (nicht nur im Gebet) gedacht. Unser Vorsteher ließ eine kleine Karte mit herzlichen Grüßen an den zur damaligen Zeit sich im Krankenhaus befindenden Bruder Klassen von allen anwesenden Geschwistern und Freunden unterschreiben. Wie wir nun wissen, war es für uns der letzte in dieser schriftlichen Form geschickte Gruß an ihn. Es wird ganz bestimmt nicht der letzte Gruß gewesen sein!

Gegen halb Fünf versammelten sich noch einmal alle um mit einem gemeinsamen Gebet auch das diesjährige Gemeindefest mit Gott wieder zu beschließen.